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Am Samstag kommt der Sommer zurückSchluss mit dem trüben Novemberwetter im Oktober! Jetzt wird es noch einmal spätsommerlich warm in Deutschland. Ein Wetterexperte verspricht sogar bis zu 20 Grad am Wochenende. Von Caroline Stern
Am Wochenende heißt es: Raus aus den Anoraks und gefütterten Regenjacken, rein in die Shirts. Und die Sonnenbrille auf die Nase. Denn mit dem grauen, feuchten Novemberwetter ist es erst einmal vorbei. Die Sonne wird sich wieder zeigen, die Temperaturen werden steigen. Die Heizung kann man erst einmal wieder abschalten. Der schönste Tag soll der Samstag werden, laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net (Link:
http://www.wetter.net/) , mit Werten bis zu 20 Grad.
Sobald sich der Nebel aufgelöst hat, gibt es viel Sonnenschein. Insbesondere im Südwesten der Republik werden dann 20 Grad Celsius erwartet. Andernorts kann man mit Temperaturen ab 14 Grad rechnen. Diese sonnigen Wetteraussichten setzen sich bis Mittwoch fort. Selbst am Freitag sollen stellenweise noch 18 Grad erreicht werden.
Wie sind diese hohen Temperaturen in dieser Jahreszeit möglich? "Die Richtung, aus der die Luft zu uns nach Deutschland strömt, ändert sich grundlegend, heißt es beim Portal wetter.de (Link:
http://www.wetter.de/cms/wochenende-20- ... 92726.html) , das – wie wetter.net – für seine Zuverlässigkeit der Vorhersagen bekannt ist. "Letzte Woche hatten wir eine östliche bis nordöstliche Strömung. Sie brachte uns den ersten Wintereinbruch in diesem Herbst bis fast ganz unten und niedrige Temperaturen im einstelligen Bereich, selbst am Tage. Zum Ende der Woche kommen wir aber wieder in den Bereich mit meist südlichen bis südwestlichen Winden. Damit wird es bei uns wieder deutlich milder, weil die Luft aus dem wärmeren Mittelmeerraum stammt."
Wie wird der Winter in Deutschland?
Dominik Jung erklärt, dass es damit für die Jahreszeit schon wieder zu warm ist in unseren Gefilden. Auf jeden Fall wird Nachtfrost bis Monatsende eher die Ausnahme bilden. Eis und Schnee werden erst einmal nicht erwartet. Und wie sieht es langfristig aus bezüglich der Wintermonate in Deutschland?
NOAA, die National Oceanic and Atmospheric Administration, also die Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten, prognostizierte in der Vergangenheit das Wetter in Deutschland sehr genau – und das lange Zeit im Voraus.
Nun liegen neue fachliche Ergebnisse zum langfristigen Winterwetter vor, die Dominik Jung für ein breiteres Publikum zu erklären weiß:
"Der aktuelle Klimatrend für die Monate Dezember bis Februar bleibt dabei: es steht uns demnach ein milder Winter bevor. Im Vergleich zu vor vier Wochen wurden die Temperaturen sogar noch mal einen ganzen Tick höher berechnet. Nun ist in weiten Teilen Europas nicht nur mehr die Rede von bis zu zwei Grad höheren Durchschnittswerten, sondern sogar um zwei bis drei Grad höheren Temperaturen." Auch trocken soll es bleiben, sehr trocken sogar.