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 Betreff des Beitrags: Carsten Flöter/Georg Uecker
BeitragVerfasst: 21.03.2006, 14:04 
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Weichei

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Vielleicht können wir die vielen Anspielungen auf Carsten Flöters unzulängliche Qualifikation als Arzt mal in einem gesonderten Thread behandeln.

Aus meiner Sicht kann ich dazu beitragen:

1. Eine Doktorarbeit ist nicht die ganze Qualifikation. Zu einer Promotion gehören auch Prüfungen. Bei einem Rigorosum wird die Arbeit als Facharbeit eines speziellen Themas eingereicht, man muss aber sein allgemeines Wissen in mehreren Prüfungen unter Beweis stellen. Bei einer Disputation hält man einen Vortrag über seine Arbeit, wird anschließend von den Prüfern darüber gelöchert und muss dann noch als Abschluss ganz allgemeine Fragen über sich ergehen lassen. Egal, was Carsten Flöter gemacht hat, allgemeine umfangreiche Kenntnisse in der Medizin hat er auf jeden Fall nachgewiesen.

2. Eine Doktorarbeit erfüllt aus meiner Sicht mehrere Zwecke:

(a)
Man beweist, dass man in Lage ist, ein grösseres in die Tiefe gehendes Forschungsprojekt zu bewältigen (der psychische Aspekt)

(b)
Man zeigt, dass man in der Lage ist, viele verschiedene fachliche Details in den richtigen Zusammenhang zu setzen (der fachliche Aspekt)

Für einen in der Forschung tätigen Mediziner ist also eine Doktorarbeit unabdingbar. Es ist insbesondere nicht notwendig, spezielles Wissen im Kopf zu haben, es reicht, wenn man es sich aus der Literatur zusammensuchen kann.

3. Die Prüfungen hingegen zeigen, dass man aus dem Zusammenhang gerissen ein stetiges allgemeines medizinisches Wissen hat.

Für einen praktischen Arzt ist das eine sehr wichtige Qualifikation, denn er muss anhand eines für ihn rein zufälligen Krankheitsbildes eine Diagnose stellen, ohne dafür grossartig in Büchern zu wälzen.

4. Man kann auf keinen Fall aus der Tatsache, dass man seine Doktorarbeit nicht selbst verfasst hat, ableiten, dass man als praktischer Arzt nichts taugen kann. Jemand, der seine Doktorarbeit bravorös gemeistert hat, seine Prüfungen hingegen mit Ach und Krach bestanden hat, wäre i.A. ein schlechterer praktischer Arzt als jemand, der seine Prüfungen gut bewältigt, aber seine Doktorarbeit nicht hinbekommen hat.

Es mag sein, dass Carsten Flöter als praktischer Arzt nichts taugt, aber das ist m.E. nicht auf seine ghostgeschriebene Doktorarbeit zurückzuführen.

Wie seht Ihr das ?


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 Betreff des Beitrags: Re: "Dr Flöter"
BeitragVerfasst: 21.03.2006, 14:13 
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Jack hat geschrieben:
4. Man kann auf keinen Fall aus der Tatsache, dass man seine Doktorarbeit nicht selbst verfasst hat, ableiten, dass man als praktischer Arzt nichts taugen kann.

Wie seht Ihr das ?


Das ist schon richtig, die Doktorarbeit alleine sagt nichts aus.

Jedoch ist der Weg von Carsten begleitet von einer Reihe von Behandlungsfehlern und Fehldiagnosen.

Uroma Rosi, Popo, Else, Frau Horowitz, Suzanne, Frau Birkhahn, Jack ...

Nur eine kleine Auswahl von Carsten-Opfern.

Daß er jetzt auch noch tablettensüchtig ist paßt ins Bild wie der Dreck auf die Schaufel.

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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 14:19 
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Weichei

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Genau, Northstar.

Ich bin davon überzeugt, dass auch ein legitimer "Dr Flöter" ein unfähiger praktischer Arzt wäre. Seinen Prüfungsstress hat er offenbar bewältigt.

Die Frage ist, warum er ständig Fehldiagnosen stellt und dem psychischen Druck in der Praxis nicht standhält.


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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 14:28 
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Carsten ist überfordert. Die Verantwortung die ein Arzt trägt ist mit seiner Persönlichkeitsstruktur nicht vereinbar. Dabei streite ichnicht ab daß er guten Willens ist.

Er müßte einen Job haben wo er keinen Schaden anrichten kann. Ich habe schon des öfteren vorgeschlagen er solle umsatteln auf Puppendoktor.

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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 14:33 
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Weichei

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Ich fände ihn als Sanitäter nicht schlecht. Dafür reicht seine medizinische Palette, er hat eine nicht ganz so grosse Verantwortung und als "Arzt des Vertrauens" würde er es wunderbar verstehen, seine Patienten zu beruhigen, was ja auch ein sehr wichtiger Aspekt ist.


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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 14:52 
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lass-das
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Wie wärs mit einem Job in der Pathologie? Da kann er keinem mehr weh tun.
Und es werden halt noch ein paar Morde weniger entdeckt als jetzt schon.....

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Ein Himmel ohne Wolken ist Luft!


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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 14:59 
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Hoheit hat geschrieben:
Wie wärs mit einem Job in der Pathologie?

Geniale Idee! :occasion5:

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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 15:03 
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Spoilerer: Ja
...ich empfinde diesen Thread als einen Skandal ersten Ranges...!°

Ich kann nicht verstehen, wie man den ehrenwerten Herrn Dr. med. Carsten Flöter dermaßen mit Schmutz überziehen kann.


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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 15:05 
Dann nenne uns doch mal ein paar "hervorstechende" Leistungen von "Dr Flöter".


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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 15:06 
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Weichei

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Der Gast war ich. :roll:


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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 15:08 
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Spoilerer: Ja
...seit mehreren Jahren lasse ich meine Sehnenscheidenentzündungen bei Dr. med. Flöter in München behandeln und bin seit dem beschwerdefrei.


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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 15:11 
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Schneider, mal drei (soll für's Erste reichen) einfache Fragen, die ich Dich bitte mit Ja oder Nein zu beantworten.

1) Hat Conrad die Doktorarbeit für Carsten geschrieben?

2) Hat Carsten Oma Rosis Armbruch falsch behandelt?

3) Hat "Dr. Sonnenberg" die Weizenmehlallergie von Popo erkannt?

Was höre ich da? Dreimal Ja?

Meinen Schmutzkübel bitte!

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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 15:16 
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1. ) Ja. Deshalb ist Dr. med. Carsten Flöter trotzdem ein klasse Mediziner.

2. ) Nein. Oma Rosi hielt sich nicht an Dr. Flöters Anweisung, den Arm ruhig zu halten. Das Ist nicht ihm, sondern Oma Rosi anzulasten.

3. ) Nein. Dr. Sonnenberg gab lediglich als Laie einen Tipp ab, der zufällig richtig war.


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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 15:19 
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Ich lasse es lieber.

Genausogut könnte ich einem vietnamesischen Reisbauern den Unterschied zwischen Windows und Linux erklären wollen. :smile:

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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 15:24 
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...als wenn es da einen Unterschied gäbe, Northstar.


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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 15:32 
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SchneiderNoerig hat geschrieben:
...als wenn es da einen Unterschied gäbe, Northstar.

Geh Reis anbauen, Schneider! :lol:

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Als Beispiel sei hier auch noch mal genannt, das Dr. Flöter erst am letzten Sonntag sein Arzt-Praxis verließ, ohne sich auch nur einaml zu versichern, das er seine Patientenschaft gut versorgt verläßt. Auch unter diesen Patienten hätte wahrlich ein Notfall sein können, wie Schnittwunden oder ähnliches.

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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 17:17 
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Der aus´m Messenger hat geschrieben:
Als Beispiel sei hier auch noch mal genannt, das Dr. Flöter erst am letzten Sonntag sein Arzt-Praxis verließ, ohne sich auch nur einaml zu versichern, das er seine Patientenschaft gut versorgt verläßt. Auch unter diesen Patienten hätte wahrlich ein Notfall sein können, wie Schnittwunden oder ähnliches.

Sehr gut, Messi. Es gab ja tatsächlich eine Schnittwunde, Gabi nämlich.

Einem Carsten hätte klar sein müssen was für ein Chaos herrscht. Guter Stil wäre es gewesen kurz die Stimme zu erheben (so wie Andrea später) und zu sagen: "Bitte etwas Geduld, wir haben einen Notfall in der Nachbarschaft."

Dafür hätten die Patienten (außer Mary) dann ja auch Verständnis gehabt.

Im Nachhinein scheint es als ob der Anruf aus dem Salon Usch ein willkommener Anlaß für Flöte war aus der Praxis zu flüchten.

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BeitragVerfasst: 21.03.2006, 18:08 
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Ich sehe das als kläglichen Versuch, seine makabere Krankschreibung Tanjas jetzt noch rechtfertigen zu können. Er greift nach jedem Strohhalm.

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BeitragVerfasst: 31.03.2006, 09:40 
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Ob Carsten sich wohl im Klaren ist daß er es nur den freunschaftlichen Banden zwischen Dr. Dressler und Prof. Tenge-Wegemann zu verdanken hat mit einem blauen Auge, also mit einer Geldstrafe, davongekommen zu sein in der Betrugsaffäre Tanja.

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