Sowas nerviges und aufgedrehtes ! Bringt die doch mal zum Wedekamp. Die zwei würden sich bestimmt gut ergänzen ! Und die Frau von Wedekamp ist froh, das sie den Kerl endlich los ist.
Lindi hat geschrieben: Sowas nerviges und aufgedrehtes ! Bringt die doch mal zum Wedekamp. Die zwei würden sich bestimmt gut ergänzen ! Und die Frau von Wedekamp ist froh, das sie den Kerl endlich los ist.
also die beiden zusammen kann doch kein Mensch ertragen
Ich mag eigentlich alle Rollen der Lindenstraße, deswegen schau ich sie ja auch an. Natürlich würde ich reale Menschen, die so wären wie einige der Figuren, nicht mögen.
Aber da es sich um eine fiktive Serie handelt (ich weiß, dass das einige nicht gern lesen, aber das ändert nichts daran, dass es Fakt ist), die meiner Meinung nach recht gut gemacht ist, finde ich alle Figuren mehr oder weniger gut. Wie langweilig wäre doch etwa ein Olaf, wenn er seine negativen Seiten nicht hätte?
Was mir allerdings besonders auffällt, ist folgendes: Hier wurde sehr oft behauptet, dass einige Figuren (u.a. Sabrina Buchstab und Hilde Scholz) schlecht geschauspielert seien. Hierzu würde ich von denen, die das behaupten gern wissen, ob sie die Darsteller dieser Figuren privat kennen oder wissen, wie sich die Macher der Serie die Figur wünschen oder wie sie eigentlich sonst beurteilen wollen, ob eine Figur, die sie nicht mögen, nicht vielleicht auch einfach sehr gut geschauspielert sein kann, weil sie genau so sein soll.
Wenn HWG möchte, dass Hilde Scholz so abgrundtief nervig ist - was ich mir gut vorstellen kann - dann ist es doch eine Glanzleistung der Darstellerin, wenn sie es schafft, dass die Leute die Figur "hassen".
Hier von schlechter Schauspielerei zu sprechen, ohne zu wissen, wie die Figur gewollt ist, das zeugt in meinen Augen von einem - und zwar realen - schlechten Charakter.
So wie Du das schilderst, finde ich es auch (noch) ok. Ich wundere mich nur manchmal beim Lesen in diesem Forum, dass einige
- sich die Listra überhaupt noch anschauen, weil man ihren Äußerungen entnehmen muss, dass sie eigentlich größtenteils alles schlecht finden. Wo ist z.B. der "Diese Figuren mag ich"-Ordner?
- sehr stark in Schubladen denken: was die Figuren tun, die man selbst mag, ist immer richtig, sinnvoll und moralisch einwandfrei. Da werden Begründungen manchmal ungehemmt an einzelnen Haaren herbeigezogen. Generell moralisch positiv bewertete Handlungen der eigenen Feindbilder "müssen" hingegen immer einen unlauteren Hintergrund haben, weil anscheinend nicht sein kann, was nicht sein darf. Ziemlich einseitig und oberflächlich. Menschen sind nicht so simpel gestrickt.
- für meinen Geschmack etwas zu sehr emotional in der Serie aufgehen
- ziemlich hemmungslos Beleidigungen über Äußerlichkeiten der Figuren äußern, anscheinend ohne darüber nachzudenken (oder schlimmer: dessen gleichgültig), dass die darstellende Person genau so aussieht. Außerdem würde die Serie nicht realistischer, wenn dort nur Models herumliefen, wie in schlechteren Serien bei den Privatsendern...
Was Dein beispielhaftes Urteil über Urzula angeht, nun ja, Menschen sind halt so. Ich finde es aber auch nicht vollkommen inkonsequent, dem Nachwuchs intern Dampf zu machen, sich aber gegenüber dem Rektor davor zu stellen, wenn dieser zu weit geht. Alles richtig macht "Usch" m.E. zwar auch nicht, aber wer macht das schon?
Um Urzula oder etwas klarer definierte "böse" Figuren wie Olaf oder Julian nicht zu mögen, stehe ich aber immer noch zu sehr neben dieser Sache. Die Figuren sind für mich Personen, die ich beobachte, die mich aber nicht tangieren.
Vasily hat sicherlich einen Grund, Julian zu hassen. Olaf und Ines werden den womöglich auch haben, falls mal heraus kommt, was Julian im Schilde führt. Mir selbst aber tut dieser Mann überhaupt nichts, schon allein, weil er fiktiv ist. Deswegen kann ich mir leisten, ihn einfach in seiner ganzen Schlechtigkeit großartig zu finden und die Figur zu mögen, obwohl sie Dinge tut, die ich verwerflich finde.
Überhaupt finde ich, dass Herr Villinger den Schauspieler im Schauspieler sehr gut spielt. Wie vollkommen überzeichnet er den Wolf im Schafspelz bei "Ines" abliefert, finde ich einfach grandios.
Mary und Anna, die personifizierte Selbstgerechtigkeit
Mikis, den Schmierlapp-Kellner
Momo, das lebende Biotop
Uroma Rosi, das Gebiß mit Falten drumrum
Übereinstimmung. Bei Sarah hab ich noch Probleme, da sie mir einfach viel zu brav und langweilig ist. Tom mag ich überhaupt nicht.
Mit diesen "Nicht-Mögen" Charaktere meine ich alle, auf die ich gut verzichten könnte. Ich würde denen keine Träne nachweinen. Mikis ist ja auch schon weg. Felix mochte ich auch nie.
Ansonsten gibt es einige, die ich zwar nicht mag, auf die ich aber nicht verzichten möchte: Lisa steht da ganz vorne. Und natürlich Phil Seegers. Der macht viel zu selten mit. Julian kann ich nicht ausstehen, Marcella mag ich nicht, aber ich wollte nicht auf sie verzichten. Nastya kann ich auch nicht ab. Trotzdem soll sie bleiben.
Man muss differenzieren zwischen Personen, die man aus der Lindenstraße verbannen will, und Personen, die man zwar nicht mag, aber trotzdem der LiStra Pepp geben.
Zu erstgenanntem zählen für mich nur Angelina Buchstab und Fassilie.
Zu zweitgenannten zählt für mich:
- Jaqueline Aichinger - Alexander Behrend - Hans Beimer - Klaus Beimer - Bruno Bühring - Lisa Dagdelen - Murat Dagdelen - Dr. Carsten Flöter - Julian Hagen - Hans Willhelm Hülsch - Olliver Klatt - Olaf Kling - Peter Lottmann - Kathy Müller - Susanne Richter - Tanja Schildknecht
Der Rest der Figuren sind entweder Dämeler (Gaby, Andi, Iphi, Momo), ohne die es halt keine Gosse geben kann, oder Leute, die ich auch im realen Leben mögen würde und die mir absolut sympathisch sind (Zorro, Dressler, Isolde).