Aus der Zuschauerpost vom 20.04.
Zitat:
[...]wie kann denn kontrolliert werden, ob eine Probe auch dem betreffenden Kind zugeordnet ist. Wäre es theoretisch nicht möglich , dass Momo eine Speichelprobe von Nico, dessen biologischer Vater er ja wahrscheinlich ist, als eine Probe von Antonia im Testlabor abzugeben und das Ergebnis dann Iffi zu präsentieren??
Theoretisch ja (wie will das Testlabor dies nachprüfen), hier unwahrscheinlich.
Der arme Philipp hatte doch seinerzeit nahezu Todesängste auszustehen, um eine Speichelprobe von Antonia zu ergattern.
Zitat:
An Iffis Stelle hätte ich, um sicher zu sein, noch einen zweiten Test machen lassen.
Keine schlechte Idee.
Zumal es dafür nicht mal eine DNA-Probe von Momo bräuchte, sondern nur eine von Jan (um die Vaterschaft auszuschließen).
Zitat:
Für Relevanz und gegen "Realitäts-Moniererei"
[...]
Diese "Realitäts-Moniererei" geht mir mächtig auf den Keks. Wenn alles realistisch sein müsste, dann sähen wir die Leute auch stets z.B. beim Zähneputzen, beim Aufräumen, Einkaufen, etc. etc.
Nein!
Es kommt nur darauf an, ob das, was gezeigt wird, in sich schlüssig ist.
Ob sich Herr Zenker regelmäßig rasiert oder ob Dr. Flöter sich täglich die Zähne putzt, ist für die Handlung irrelevant und kann getrost der Phantasie überlassen werden. Relevant ist aber z.B. die Frage, warum Bruno Skabowski sich selbst wegen fahrlässiger Tötung anzeigt, um dann monatelang nichts vom Gericht zu hören und sich stattdessen fröhlich mit "Pseudo-Problemen" herumschlägt, die ihn gar nichts angehen (etwa, wie man Harry's Vater eine glückliche Familie vorgaukelt). Eine selbstausgedachte Flickschuster-Erklärung wie "Der Prozess fand halt an einem Dienstag statt und Bruno wurde überaschend in allen Punkten freigesprochen" finde ich als Zuschauer unbefriedigend.
(So habe ich das auch an die Red. geschrieben)