Das dürfte doch KE sein?
Zitat:
Andreas aus Neubrandenburg um 11:12 Uhr
Meine Nachbarn, die "Lindensträßler"
Liebes Lindenstrassen-Team,
als großer Fan der Serie habe ich mit Bestürzung den Tod von Annemarie Wendl empfunden. Ich werde der Lindenstrasse auch weiterhin treu bleiben. Seit vielen Jahren verfolge ich die Serie und die Bewohner der Straße sind für mich ein Teil meines Lebens, wie meine eigenen Nachbarn geworden.
Zur letzten Episode habe ich einige Anmerkungen bzw. Anregungen. Es scheint sich ja etwas zwischen Nastya und Klaus anzubahnen. Ich finde diese Entwicklung zwar sehr interessant und es war auch nicht vorhersehbar, aber muß sich in der Serie alles um Beziehungsdramen drehen? Im realen Leben dreht sich doch nicht immer nur alles um "Liebe, Seitensprung, Trennung, Versöhnung".
Es könnten doch auch mal andere, neue Themen angesprochen werden. Sehr interessant würde ich es finden, wenn mehr über das Leben von Martin Beimer, die Probleme, Nöte der Eltern, deren eigene Fördermöglichkeiten etc. diskutiert würde. Anna ist ja Erzieherin, doch man sieht sie nie irgendwelche Förderübungen mit Martin machen, dabei gibt es doch viele Möglichkeiten auch als Eltern seine Kinder, z. B. durch den "Rosa Turm" von Maria Montessori zu fördern.
Oder die Behinderungen von Gabi Zenker und Ludwig Dressler, die gar nicht mehr zur Sprache gebracht werden. Die Behandlung von Isolde Pavarotti findet auch nicht innerhalb der Serie statt, dabei wäre dies so wichtig, da das Thema Krebs immer sehr wichtig ist, weil sich auch dort einiges getan hat, was zum Beispiel die Behandlung mit den Masern-Viren anbelangt.
Vor einiger Zeit wurde z. B. auch das Thema "Einsamkeit im Alter" über Rosi Koch angesprochen, doch es hat sich irgendwie verlaufen. Auch finde ich, dass ihr ruhig ganze Gespräche richtig zeigen könnt. Die Szenen sind meist sehr kurz, doch im richtigen Leben, sind Gespräche nicht nach 1 bis 2 Minuten einfach zu Ende. Die Lindenstrasse hat einen besonderen Status im Deutschen Fernsehen und darf sich dieses ruhig leisten. Auch wäre es ganz interessant zu erfahren, was aus weggegangen Bewohnern geworden ist. Beate Flöter, Valerie Zenker, Frank Dressler...Sie alle haben ja Angehörige in der Straße, doch diese reden nicht über sie.
Die Aktualisierungen der Serie finde ich eine sehr interessante Angelegenheit. In einer der letzten Folge, saß Gabi am Morgen in der Küche und hörte sich Nachrichten an, diskutierte danach mit ihrem Mann darüber. Diese Situation fand ich sehr realistisch und sehr gut umgesetzt. Durch solche Szenen hebt sich die Serie deutlich von anderen Serien ab. Am 1. September war "Weltfriedenstag", diesen hätte man in die letzte Folge auch einbauen können.
Ich freue mich auf die nächsten Folgen und werde gespannt weiterhin die Entwicklungen der Bewohnung gespannt verfolgen.
Liebe Grüße
Andreas aus Neubrandenburg