ok,heute nennt man es vielleicht soap.
aber der trend mit den soaps ist erst 1992 mit gzsz nach deutschland gekommen. besser gesagt daily soaps!
für mich ist die listra immernoch eine serie!
(ist die schwarzwaldklinik jetzt auch ne "soap"?)
Darin steht unter anderem, dass es neben "daily soaps" auch "weekly soaps" gibt. Typische Merkmale von Soaps sind nach diesesm Artikel zum Beispiel die Unendlichkeit der Serien, das langsame Erzähltempo (durch das man auch dann leicht wieder in die Serie 'reinfindet, wenn man 'mal ein paar Folgen verpasst hat) und das parallele Erzählen mehrerer Handlungsstränge in einer Folge. Und das trifft doch irgendwie alles auch auf die Listra zu.
Soaps sind für mich gestellte Kulissen . Kitsch ! Und die letzte Folge hatte etwas davon .
Lindenstrasse muss Kunst bleiben . Viel hängt wohl auch von den Regisseuren ab . Wäre mal interessant zu erfahren , welche Erfahrung diese Leute haben .
Ob die Listra eine "soap" ist oder nicht ist mir egal.
Haupsache sie schafft es solange wie die "Springfield Story", den Ahnvater aller Soaps, die es seit den 30er Jahren gibt. Erst im Radio, seit 1952 im Fernsehen und läuft immer noch. Mit mittlerweile 15.000 Folgen oder so.