In Köln wurde ein "Lindenstraßen"-Special präsentiert, das zu Weihnachten im WDR ausgestrahlt wird. Studenten der Kölner Kunsthochschule für Medien inszenierten offenbar mit viel jugendlichem Elan die Folge "Finstere Nacht".
Unter Anleitung von Produzent Hans W. Geißendörfer sowie unterstützt von Profis des Westdeutschen Rundfunks und der Kunsthochschule schrieben acht Studenten das Drehbuch zur Folge "Finstere Weihnacht". Vier Nächte lang wurde in den Original-Kulissen und mit den ehrenamtlich arbeitenden Schauspielern gedreht.
Geißendöfer, derzeit Gastprofessor an der Kölner Medienhochschule, und das Lindenstraßen-Ensemble waren vom "ironischen Unterton" der Geschichte angetan: "Terroristen drohen, vier Kraftwerke zu sprengen, um die bayerische Landesregierung zum Atomausstieg zu bewegen. Seit Tagen gibt es keinen Strom. Natürlich wissen sich die Nachbarn mit Gesten der Liebe und Freundschaft zu helfen."
Ob den Zusehern diese Handlung nicht doch eine Spur zu studentisch ist, bleibt abzuwarten. Unter der Regie der 21 - 27jährigen legt Mutter Beimer beispielsweise "das Schrothgewehr nicht mehr aus der Hand".
Das ist - nehme ich an - so eine Art Drama, was passiert, wenn in München eine Atombombe hochgeht...und dass soll dann wohl zu Weihnachten im WDR zu sehen sein.
Hab ich das so richtig verstanden?